<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.4.1">Jekyll</generator><link href="https://www.kombiprojekt.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://www.kombiprojekt.de/" rel="alternate" type="text/html" hreflang="de" /><updated>2026-11-04T16:51:04+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/feed.xml</id><title type="html">Kombiprojekt</title><subtitle></subtitle><entry><title type="html">Die Evolution der EQ-Front</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/evolution-eq-front/" rel="alternate" type="text/html" title="Die Evolution der EQ-Front" /><published>2021-09-10T09:55:48+00:00</published><updated>2021-09-10T09:55:48+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/evolution-eq-front</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/evolution-eq-front/"><![CDATA[<p>EQ ist der Name für alle vollelektrischen Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Über die Veränderungen des Autoteils formerly known as <a href="/autoteil-formerly-known-as-kuehlergrill/">Kühlergrill</a> habe ich quer über alle Marken an ebendieser Stelle schon geschrieben. Aber was bedeutet das im Kontext einer Markenfamilie? Das versuche ich hier mal am Beispiel Mercedes-Benz EQ zu erläutern.</p>

<p>Das erste vollelektrische Modell von Mercedes war der EQC, ein hochbeiniger und hochbeiniger Crossover-SUV. Er wird nicht besonders oft verkauft, aber er hatte noch einen klassischen Kühlergrill: eine gestreifte Blende, fast wie ein Benziner - siehe Detailaufnahme im Beitragsbild.</p>

<p>Der EQV, den ich auch privat fahre, kommt genauso schlicht daher - bis aufs Kennzeichen und auf die kleinen Etiketten an den Fahrzeugseiten kann man den kaum als Elektriker erkennen.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/09/eqv-von-vorne.jpg" alt=" Car, Automobile, Vehicle, Transportation, Sedan, Wheel, Machine, Person, Human, Windshield, Tire, Spoke, Bumper, Car Wheel, Sports Car, Alloy Wheel, Coupe" /></p>

<p><em>Mercedes-Benz EQV; Exterieur, AVANTGARDE Line, EQV Design-Paket Exterieur, bergkristallweiss metallic;Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km* Mercedes-Benz EQV; Exterior, AVANTGARDE Line, EQV Design-Package Exterior, rock crystal metallic;Combined power consumption: 26.4-26.3 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km*</em></p>

<p>Der EQS macht bei der Stirnseite den größten Sprung und greift zu den Sternen, wie eine LV-Handtasche. Über dieses neue Muster habe ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/09/eqs-closeup-front.jpg" alt=" Car, Transportation, Vehicle, Automobile, Light, Headlight, Clothing, Apparel" /></p>

<p><em>EQS 580 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert (NEFZ): 19,6-17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km); Exterieur: diamantweiß; Interieur: Leder nappa beige;Stromverbrauch kombiniert (NEFZ): 19,6-17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km* EQS 580 4MATIC (combined electrical consumption (NEDC): 19.6-17.6 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km); exterior: diamond white; interior: leather nappa beige;Combined electrical consumption (NEDC): 19.6-17.6 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km*</em></p>

<p>Gleichermaßen kommt der kleine Bruder daher, der EQE.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/09/eqe-mit-front.jpg" alt=" Car, Automobile, Transportation, Vehicle, License Plate, Sedan, Person, Human, Windshield, Sports Car" /></p>

<p><em>Mercedes-EQ. EQE 350, Edition 1, AMG Line, alpingrau (Stromverbrauch nach WLTP: 19,3-15,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km);Stromverbrauch nach WLTP: 19,3-15,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km* Mercedes-EQ. EQE 350, Edition 1, AMG Line, alpine grey (electrical consumption WLTP: 19,3-15,7 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km);Electrical consumption WLTP: 19,3-15,7 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km*</em></p>

<p>EQA und EQB haben dann wieder keine Sterne - sind das die Elemente für die Limousine? Oder für die wirklich von Grund auf neu konstruierten Modelle?</p>

<p>Erst der EQA, mit flacher Fläche und zwei Querlinien:</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/09/eqa-mit-front.jpg" alt=" Car, Automobile, Transportation, Vehicle, Windshield, Wheel, Machine, Sedan" /></p>

<p><em>Mercedes-EQ, EQA 250, Edition 1, digitalweiss. EQA 250 (Stromverbrauch kombiniert: 15,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km);Stromverbrauch kombiniert: 15,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km* Mercedes-EQ, EQA 250, Edition 1, digital white. EQA 250 (combined power consumption: 15.7 kWh/100 km, combined CO2 emissions: 0 g/km);Combined power consumption: 15.7 kWh/100 km, combined CO2 emissions: 0 g/km*</em></p>

<p>Dann der EQB, dann das gleiche Konzept - zentraler Stern und rund um die Mitte zwei parallele Linien.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/09/mercedes-eqb-mit-front.jpg" alt=" Car, Automobile, Transportation, Vehicle, Sedan, SUV" /></p>

<p><em>Mercedes-EQ, EQB, 2021; Edition 1, Farbe digitalweiß, Interieur: nevagrau; EQB 350 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert: 16,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km);Stromverbrauch kombiniert: 16,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km* Mercedes-EQ, EQB, 2021; Edition 1, digital white, interior: neva grey; EQB 350 (combined power consumption: 16.2 kWh/100 km, combined CO2 emissions: 0 g/km);Combined power consumption: 16.2 kWh/100 km, combined CO2 emissions: 0 g/km*</em></p>

<ul>
  <li>Der EQC ist mit dem <a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/mercedes/mercedes-eqc-elektro-suv/">GLC verwandt</a></li>
  <li>Der EQV ist die V-Klasse, nur in elektrisch</li>
  <li>Der EQA ist mit dem GLA verwandt</li>
  <li>Der EQB ist mit</li>
</ul>

<p>Nur EQS und EQE haben keine direkten Brüder. Daher die Zurückhaltung?</p>]]></content><author><name></name></author><category term="e-mobilitaet" /><category term="eq" /><category term="mercedes-benz" /><summary type="html"><![CDATA[EQ ist der Name für alle vollelektrischen Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Über die Veränderungen des Autoteils formerly known as Kühlergrill habe ich quer über alle Marken an ebendieser Stelle schon geschrieben. Aber was bedeutet das im Kontext einer Markenfamilie? Das versuche ich hier mal am Beispiel Mercedes-Benz EQ zu erläutern.]]></summary></entry><entry><title type="html">Das Autoteil formerly known as Kühlergrill</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/autoteil-formerly-known-as-kuehlergrill/" rel="alternate" type="text/html" title="Das Autoteil formerly known as Kühlergrill" /><published>2021-08-24T15:16:06+00:00</published><updated>2021-08-24T15:16:06+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/autoteil-formerly-known-as-kuehlergrill</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/autoteil-formerly-known-as-kuehlergrill/"><![CDATA[<p>Produkte, egal ob digitale oder welche zum Anfassen, verraten dem aufmerksamen Beobachter Form und Funktion - wenn sie denn diese haben und nicht Kunst sind. Auch wenn es ein so profanes Produkt wie ein Kühlergrill ist.</p>

<p>So lassen sich Funktionen auf die Anforderungen und die Nutzerbedürfnisse, die am Anfang der Produktentwicklung herausgefunden wurden, zurückführen. (Der Einfachheit halber gehen wir mal davon aus, dass es immer harte Anforderungen sind oder Jobs, die Kunden erledigen wollen.) Dieses Reverse Engineering mache ich in meinem Job auch - warum gibt es diese Funktion bei der Konkurrenz? Kandidat<em>*innen oder Interessent*</em>innen fürs Produktmanagement stelle ich auch gern solche Fragen.</p>

<p>Heute soll es mal um bis dato harte Anforderungen gehen, die plötzlich durch einen Technologiewechsel schlagartig überholt sind. Wie bei Kombiprojekt üblich, geht es dabei um Mobilität auf vier Rädern. Und genauer: die Gestaltung des Anfangs eines Autos.</p>

<h2 id="woraus-besteht-der-kühlergrill">Woraus besteht der Kühlergrill?</h2>

<p>Die Frontpartie eines Autos besteht aus mehreren, gut von einander unterscheidbaren Bestandteilen mit bestimmten Funktionen</p>

<ul>
  <li>die Reifen </li>
  <li>die Beleuchtung</li>
  <li>den Lufteinlass für den Verbrennungsmotor</li>
  <li>die Glasscheibe gegen Wind und Tiere</li>
</ul>

<p>Eigentlich völlig ohne technische Funktion befinden sich auch noch folgende </p>

<ul>
  <li>die Markeninsignien</li>
</ul>

<p>(Was mir gerade aufgefallen ist: Die allermeisten Fahrzeuge machen das achsensymmetrisch. Bis aufs Lenkrad, das man hinter der Frontscheibe erahnen kann, ist alles längst einer Hochachse gespiegelt.)</p>

<p>BMW ist hier noch ein Sonderfall, weil der Lufteinlass zu einem der Markeninsignien geworden ist. Deswegen lasse ich BMW erst mal aus dieser Betrachtung heraus.</p>

<h2 id="obsolet-der-lufteinlass">Obsolet: der Lufteinlass</h2>

<p>Die <a href="/die-grosse-elektroauto-verbrauchstabelle/">elektrische Revolution</a> stellt jetzt den Lufteinlass für den Verbrennungsmotor auf den Prüfstand. Er ist einfach nicht mehr notwendig bei Elektroautos. Wo keine Verbrennung stattfindet, muss auch kein Sauerstoff in der Atmosphären-Mische zugeführt werden. Damit ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Autobug.</p>

<p>Die ersten Modelle haben einfach eine geschlossene Blende anstatt der gelochten Front verwendet. Das Lochblech oder besser den Lochkunststoff einfach durch plane Plastikflächen zu ersetzen - das sind wohl nur erste Schritte auf diesem spannenden neuen Designweg.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/mini-electric-graffiti.jpg" alt="" /></p>

<p>Der Mini von BMW ist auch in einer minimal angepasst Variante unterwegs, als Mini Electric. Da werden Linien aus der Trennung zwischen Fronthaube und Stoßstange aufgegriffen und verdoppelt, ein unnötiger Luftschlitz aufgedeutet - ein Potemkin’scher Kühlergrill, möchte man meinen.</p>

<p>Manchmal, bei älteren Modellen, findet man noch ein dreckig-gelbes E auf der Frontpartie. Wenn man im aktuellen Pressematerial nach einem Bild für die IAA sucht, findet man vor allem die SE-Variante - ein vollelektrischer Mini. Da ist der Schlitz voll aufgefüllt mit Hochglanzkunststoff, der auch am Wohnzimmer-Fernseher gut aussehen würde. Der aktuelle elektrische Mini heißt SE, so wie das größenverhältnismäßig zum Mini passende iPhone. (XS Max or 12 Pro Max XXL zum X7 dann.)</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/mini-se.jpg" alt="" /></p>

<p>Ähnlich billig sieht die Lösung beim Hyundai Kona aus, den es als röhrenden Benziner (gerade als Mietwagen gefahren) oder als schnurrenden Elektro. (Worte wie Stromer versuche ich zu vermeiden. Der einzige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benji_%E2%80%93_Sein_gr%C3%B6%C3%9Ftes_Abenteuer">Stromer</a>, den ich kenne, war ein wuscheliger Hund in meiner Fernsehkindheit.)</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/kona-normal.jpg" alt="" /></p>

<p>Klassischer Plastiklook: Kühlergrill mit flach gedrückter Wabenoptik</p>

<p>In Wagenfarbe lackiertes Plastik. Und etwas auf die rechte Seite versetzt (oder links in Fahrtrichtung) der mit einem Schuko-Steckersymbol versehene Deckel für den Stromkabeleingang. Das ist so einfallsreich wie das Diskettensymbol beim Speichern in alten Softwareprodukten.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/kona-electric.jpg" alt="" /></p>

<h2 id="tesla-kein-kühlergrill">Tesla: kein Kühlergrill</h2>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/models-blau.jpg" alt="" /></p>

<p>Wie sieht es bei von Grund auf sauber als Elektrofahrzeugen konzipierten Autos aus? Tesla hat den vom Lufteingang umschlossenen Raum elegant wegdesignt. Die Haube vom Frunk geht beim Tesla S einfach weiter runter, und trifft auf ein Stück von unten - das aus der Stoßstange abgeleitet scheint. Das atmet Ford und Jaguar, aber es ist gestaltet. Beim Model 3 ist das Ganze wie eine flachere Interpretation des 911ers gehalten. Flach, ein Schwung - gut für den Luftstrom ums Fahrzeug rum.  Model X und Y verhalten sich entsprechend.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/tesla-model3.jpg" alt="" /></p>

<p>Aber von Hyundai kommt jetzt mit dem neuen Ioniq 5 ein Auto, das wirklich die Chance hat, (nicht nur ionisch, wegen Ladung, verstehste?, sondern auch) ikonisch zu werden. Die Keilform, wie eine Katze auf dem Sprung.</p>

<p>Und auch die Frontpartie hat mich wachgerüttelt. Das ist brutal und gleichzeitig minimalistisch. Nix im Vergleich zum Hinterteil, das einen eigenen Post verdient. Aber eben - klare Linien, moderne Technik mit den LED-Scheinwerfern. Das ist ein bisschen Golf 1 und 2, und vielleicht auch Scirocco oder Kadett, was ich da als Zitat sehe. Und den Kühler wieder auf ein vertretbares Maß reduziert. Einfach als umbauten Leerraum gelassen.</p>

<ul>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/hyundai-ioniq-5-exterior.jpg" alt="" /></p>
  </li>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/ioniq-5-rueckleuchten.jpg" alt="" /></p>
  </li>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/ioniq5-scheinwerfer.jpg" alt="" /></p>
  </li>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/ioniq-5-ganze-frontpartie.jpg" alt="" /></p>
  </li>
</ul>

<p>Der Ioniq 5 von Hyundai: ein Kühlergrill als schwarzer Leerraum</p>

<h2 id="ein-kühlergrill-als-spielfläche-für-markeninsignien">Ein Kühlergrill als Spielfläche für Markeninsignien</h2>

<p>Auch der neue Stern am Elektrohimmel aus Stuttgart, der viel zu oft in der Autopresse und Blogs und YouTube beschriebene Mercedes EQS, geht neue Wege - dort hat man im Stile einer Louis-Vuitton-Handtasche Sterne wie Geschenkpapier auf der Fläche platziert, die früher mal ein Kühlergrill war. Der Hersteller nennt das das Mercedes-Benz-Pattern. Im Vergleich zu den klaren Linien, etwa bei der Dachpartie, ist das ein Verkleistern und Verkitschen, finde ich.</p>

<p>Auch ein neuer Weg, wenn er mich noch nicht so ganz überzeugt. aber bei der Gestaltung der neuen Elektromodelle sind wir noch im frühen Aufwärtsschwung der S-Kurve jeder neuen Technologie.</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/08/eqs-frontpartie.jpg" alt="" /></p>

<p>EQS 580 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert (NEFZ): 19,6-17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km); Exterieur: Edition 1, high tech silber/obsidianschwarz; Interieur: Leder nappa grau;Stromverbrauch kombiniert (NEFZ): 19,6-17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km* EQS 580 4MATIC (combined electrical consumption (NEDC): 19.6-17.6 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km); exterior: Edition 1, high tech silver/obsidian black; interior: leather nappa grey;Combined electrical consumption (NEDC): 19.6-17.6 kWh/100 km; CO2 emissions: 0 g/km*</p>

<h3 id="tldr">TL;DR</h3>

<p>Fassen wir zusammen: Elektroautos brauchen keinen Lufteinlass mehr. Das ergibt Spielraum für die neue Gestaltung der Frontpartie der Autos. Die ersten Versuche: drüber pflastern - oder ignorieren, oder etwas ganz Neues, nie Dagewesenes probieren. Spannende Zeiten!<br />
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\</p>]]></content><author><name></name></author><category term="e-mobilitaet" /><category term="_slider" /><summary type="html"><![CDATA[Produkte, egal ob digitale oder welche zum Anfassen, verraten dem aufmerksamen Beobachter Form und Funktion - wenn sie denn diese haben und nicht Kunst sind. Auch wenn es ein so profanes Produkt wie ein Kühlergrill ist.]]></summary></entry><entry><title type="html">Welche Gesellschaft soll das abbilden?</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/wie-viele-displays-ford-f-150-elektrisch/" rel="alternate" type="text/html" title="Welche Gesellschaft soll das abbilden?" /><published>2021-05-25T12:50:22+00:00</published><updated>2021-05-25T12:50:22+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/wie-viele-displays-ford-f-150-elektrisch</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/wie-viele-displays-ford-f-150-elektrisch/"><![CDATA[<p>Hm, warum macht der Fahrer das nicht auf dem Mittelkonsolendisplay?</p>

<p>Mein Mercedes hat ein Office-Paket.</p>

<p>Aber ernsthaft: Was ist den Leuten, die dieses Bild beim Shooting vorbereitet haben und dann in die <a href="https://media.ford.com/content/fordmedia/fna/us/en/multimedia/album/2022/2022-ford-f-150-lightning.html">Pressemappe</a> gegeben haben, dabei durch den Kopf gegangen? Nix?</p>]]></content><author><name></name></author><category term="e-mobilitaet" /><summary type="html"><![CDATA[Hm, warum macht der Fahrer das nicht auf dem Mittelkonsolendisplay?]]></summary></entry><entry><title type="html">Kilometerzähler</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/kilometerzaehler/" rel="alternate" type="text/html" title="Kilometerzähler" /><published>2021-02-01T14:53:14+00:00</published><updated>2021-02-01T14:53:14+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/kilometerzaehler</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/kilometerzaehler/"><![CDATA[<p><a href="https://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/mercedes-benz-560-tel-w126-1990/">Mercedes-Benz 560 TEL (W 126) Kombi-Umbau | AUTO MOTOR UND SPORT</a>:</p>

<p>Klickt mal auf Bild 10 von 20 in der Galerie dieser ganz besonderen alten Karre. Da steht:</p>

<blockquote>
  <p>Der Kilometerzähler steht bei 110.622 Euro, das Rechteck darüber für die Antriebs-Schlupregelung.</p>
</blockquote>

<p>Muss man auch erst mal schaffen, zwei Fehler in einer Bildbeschreibung unterzubringen.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="hier-irrt-der-autojournalist" /><summary type="html"><![CDATA[Mercedes-Benz 560 TEL (W 126) Kombi-Umbau | AUTO MOTOR UND SPORT:]]></summary></entry><entry><title type="html">Passiv-aggressiv geladen</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/passiv-aggressiv-geladen/" rel="alternate" type="text/html" title="Passiv-aggressiv geladen" /><published>2021-01-10T16:34:35+00:00</published><updated>2021-01-10T16:34:35+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/passiv-aggressiv-geladen</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/passiv-aggressiv-geladen/"><![CDATA[<p>So eine Haltung kannte ich bisher nur aus dem Internet. Unter den Scheibenwischer geklemmte Karten oder Notizen, dass man falsch geparkt hat und mit den entsprechenden Sprüchen versehen. Ich hatte diese Methode als einen Ausdruck unmotorisierter Hilfslosigkeit gesehen - von Fußgängern.</p>

<p>Aber Deutschlands größter Automobilclub, der ADAC, verschickt passiv-aggressive Postkarten als Wurfmaterial an die Besteller der Ladekarte <a href="https://www.adac.de/services/e-angebote/adac-e-charge/">ADAC e-Charge</a>, die der Club vergünstigt in Partnerschaft mit EnBW anbietet. Mir wurden drei Motive zugeschickt, alle haben die gleiche Rückseite:</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/adac-postkarte-dieser-parkplatz-gefaellt-ihnen.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/adac-postkarte-ich-bin-ganz-schoen-geladen.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/adac-postkarte-ob-das-auto-richtig-steht.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/adac-postkarte-rueckseite-1.jpg" alt="" /></p>

<p>Vielleicht fehlen mir einfach noch die frustrierenden Auftankerfahrungen. Bisher habe ich nur daheim das Auto, unseren <a href="/mercedes-benz-eqv-als-neues-familienauto/">EQV</a>, angesteckt.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="e-mobilitaet" /><summary type="html"><![CDATA[So eine Haltung kannte ich bisher nur aus dem Internet. Unter den Scheibenwischer geklemmte Karten oder Notizen, dass man falsch geparkt hat und mit den entsprechenden Sprüchen versehen. Ich hatte diese Methode als einen Ausdruck unmotorisierter Hilfslosigkeit gesehen - von Fußgängern.]]></summary></entry><entry><title type="html">Apple CarPlay: Erklärung und Erfahrungsbericht</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/apple-carplay/" rel="alternate" type="text/html" title="Apple CarPlay: Erklärung und Erfahrungsbericht" /><published>2021-01-09T16:46:41+00:00</published><updated>2021-01-09T16:46:41+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/apple-carplay</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/apple-carplay/"><![CDATA[<p>Apple CarPlay ist eine Softwareplattform von Apple. Mit ihr ist es dem Fahrer möglich, über ein Display im Auto Apps auf dem Smartphone zu nutzen, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. So kann man beispielsweise als Fahrer die Navigationsfunktion einer App auf dem iPhone nutzen (Apple Maps oder Google Maps) und auf den Kauf eines teuren, schwer zu bedienenden Navigationssystems verzichten.</p>

<p>Das ist für mich auch das Hauptargument für die App-Helfer, die da auf dem Handy laufen: Man erkennt die Oberfläche im Auto schnell wieder und kann sie auf Anhieb bedienen, auch wenn sie etwas anders aussieht als auf dem Taschencomputer. Und so kann man als Fahrer den Job, den man zu erledigen hat, besonders schnell erledigen. Und der Job kann etwa lauten:</p>

<blockquote>
  <p>Siri, bring mich nach Hause.</p>

  <p>eigene Vorstellung</p>
</blockquote>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/siri-auf-iphone-omid-armin-unsplash.jpg" alt="" /></p>

<p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@omidarmin?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Omid Armin</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/siri?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>

<p>Persönlich nutze ich die Navigationsfunktion auch auf mir bekannten Strecken, weil ich die Echtzeit-Trafficprognose von Google Maps sehr schätze.</p>

<h2 id="carplay-limitiert-aber-bekannt">CarPlay: limitiert, aber bekannt</h2>

<p>Ein bekanntes User Interface ist nicht zu unterschätzen - und gerade für Anwendungen, die man auf mehreren Geräten benutzt, hilfreich. Netflix erkennt man ja auch auf dem Fernseher wieder, wenn man mit der iPad- oder der Smartphone-App angefangen hat.</p>

<p>Gerade Dienstreisende sollten das Thema mit der Umstellung kennen: Man muss sich nicht an die Bedienlogik und Konzeption von Ford, BMW, Opel oder Mercedes-Benz gewöhnen, wenn man privat zum Beispiel Audi fährt. Oder umgekehrt. Oder in einer der anderen Richtungen. </p>

<p>Ruckzuck, einfach das eigene Smartphone mit dem mitgebrachten Lightning-Kabel ans Auto anschließen, AGB akzeptieren, Gerät koppeln und es kann losgehen. Bei mir ist das meistens Spotify. “Papa, machst du Musik an?” Auf der Spotify-App-Ansicht in CarPlay wird zum Beispiel der Start-Tab verfügbar gemacht. So hat man sehr schnell Zugriff auf die meist gehörte Musik.</p>

<h2 id="wieso-ist-carplay-so-viel-besser-bedienbar-als-die-software-die-sonst-auf-dem-auto-läuft">Wieso ist CarPlay so viel besser bedienbar als die Software, die sonst auf dem Auto läuft?</h2>

<p>Das Auto wurde wie der Computer zwar in Deutschland erfunden, aber wenn ich an UX und Deutschland denke, fallen mir Zertifizierungen und SAP und Datev ein, und das sagt eigentlich schon alles über die verheerende Lage hierzulande aus. (Wir haben keinen Thermomix, da soll das ja anders sein.)</p>

<p>Wer zum ersten CarPlay sieht und schon mal ein iPhone in der Hand hatte, wird viel wiedererkennen und hat keine Probleme mit dem Nutz. Große Touchziele sind vorhanden, die Vorgaben macht Apple - und man muss auch nicht auf der Mittelkonsole im Auto auf einmal swipen oder komische Muster malen. Es funktioniert einfach.</p>

<p>Meine These, warum das mit der Bedienbarkeit nicht klappt: Die Autohersteller denken die meisten Modelle von der Produktion her. Auch heute noch werden etwa die Verkleidungen der Türen für ein neues Großserienmodell vom Hersteller ausgeschrieben. Es gibt Lastenheft und Pflichtenheft, die Zulieferer bieten an - und so wird im Wasserfall entschieden. Tesla baut alles selbst, auch die Software, die auf dem großen Bildschirm in der Mitte des Autos läuft, und denkt das Auto von der Software her. Das sind zwei unterschiedliche Welten, ganz einfach. Die eine davon hat eine Zukunft, die andere nicht. Auch Tesla wird das mit der Produktion auch noch lernen, Spaltmaßdiskussionen hin oder her. Aber zurück zu Apple.</p>

<h3 id="die-evolution-von-carplay">Die Evolution von CarPlay</h3>

<p>CarPlay gibt es seit 2014, ein Jahr später kam der Konkurrenz von Android, Android Auto, auf den Markt. Apple selbst schrieb in der Ankündigung darüber, was der Service kann, bereits 2014:</p>

<blockquote>
  <p>CarPlay, the smarter, safer and more fun way to use iPhone® in the car</p>

  <p>Apple</p>
</blockquote>

<p>Wie immer sagt Apple-Marketing das, was andere sagen könnten, besser und kürzer.</p>

<p>In den folgenden Jahren seitdem werden allerdings in den Apple-Pressemitteilungen die Hinweise auf Apple CarPlay dünner. CarPlay wird zum Satz-Anhängsel. Wenn ich mal aus der derzeit (Januar 2021) aktuellsten Pressenachricht zitieren darf:</p>

<blockquote>
  <p>Streaming seamlessly to iPhone, iPad, iPod, Apple Watch, Apple TV, Mac, HomePod, and CarPlay, Apple Music is the most complete music experience on the planet. </p>
</blockquote>

<p>CarPlay ist also nur ein Device unter vielen, auf das man Apple Music streamen kann. Das achtwichtigste oder am wenigsten wichtige. Sogar die Watch kommt vor, und sogar der HomePod. Das sagt auch einiges über die Bedeutung des Produktes in der Produktpalette von Apple aus. Es ist ein Enabler, aber mehr eben nicht. Auf jeder WWDC, der Entwicklerkonferenz von Apple, finden sich Hinweise auf Neuigkeiten für CarPlay. Aber sie hauen mich als Endkunden nicht gerade vom <del>Hocker</del> lederbezogenen, elektrisch verstellbaren Sportsitz mit Lordosenstütze und Memoryfunktion für bis zu vier Personen.</p>

<p>Aus dem <a href="https://www.iphonehacks.com/2020/10/ios-14-carplay-features.html">aktuellen Jahrgang</a>, WWDC 2020 bzw. iOS 14:</p>

<ol>
  <li>CarPlay kann jetzt andere Hintergrundbilder. 5 an der Zahl statt Anthrazit/Schwarz</li>
  <li>Unter iOS 14 kommen neue App-Kategorien hinzu, für die sich Entwickler für CarPlay freischalten lassen können. Erlaubt sind jetzt nach den neuen <a href="https://developer.apple.com/carplay/documentation/CarPlay-App-Programming-Guide.pdf">Guidelines</a>:
    <ol>
      <li>Audio (also Spotify, Apple Music, Deezer und Co.)</li>
      <li>Kommunication (What’s App - mega praktisch!)</li>
      <li>Lade-Apps für Elektroautos</li>
      <li>Navigation (siehe oben, für mich ist die Kombination Google Maps + CarPlay jedem Navi vorzuziehen)</li>
      <li>Parken</li>
      <li>schnelle Essensbestellung - wegen Corona ist das wahrscheinlich dazugekommen, gute Entscheidung</li>
    </ol>
  </li>
  <li>Verbesserungen für Siri</li>
  <li>horizontale Statusleiste für Autos mit Bildschirmen im Hochformat (wer baut so etwas, bitte? Leserzuschriften erwünscht)</li>
  <li>Unterstützung für chinesische und japanische Tastaturen</li>
  <li>Verbesserungen für Kommunikations- und VoIP-Apps</li>
</ol>

<p>Pressebilder für CarPlay findet man weder im Pressebereich von Apple noch auf den Presseservern von BMW und Mercedes-Benz. Bei Porsche (siehe Beitragsbild) und Audi (weiter unten) bin ich fündig geworden. Die entsprechenden Rechte für die Bilder, die ich in diesem Grundlagenartikel verwende, liegen daher auch bei den Herstellern. Ich habe mal ein paar Fotos in unserem <a href="/mercedes-benz-eqv-als-neues-familienauto/">EQV</a> gemacht.</p>

<h2 id="wie-sieht-carplay-im-auto-aus">Wie sieht CarPlay im Auto aus?</h2>

<ul>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/standardbildschirm-carplay-eqv.jpg" alt="" /></p>
  </li>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/audio-apps-carplay-eqv.jpg" alt="" /></p>
  </li>
  <li>
    <p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/kartenansicht-carplay-eqv.jpg" alt="" /></p>
  </li>
</ul>

<p>Die verschiedenen Screens, die sich von meinem iPhone 11 Pro im EQV zeigen. Eigene Bilder. Sonstige Rechte evtl. bei den Markeninhabern.</p>

<p>Selbst getestet habe ich CarPlay in einem Mietwagen, als ich während der Corona-Pandemie im Sommer doch einmal dienstlich verreisen musste. Testfahrzeug war ein Audi A1, also ein eher kleines Premiummodell. Leider habe ich keine Fotos im Auto gemacht, weswegen ich hier auf die Pressefotos zurückgreifen muss.</p>

<p>Ich versuche mich mal an einer Beschreibung dessen, was CarPlay macht und wie man das als Nutzer im Auto erlebt. Die Hersteller hängen neben ihr sonstiges Car Interface die CarPlay-Integration, etwa über einen Tab, wie das im aktuellen MBUX gelöst ist, oder eine App-Anwendung. Das muss man sich ungefähr so intelligent integriert (also gar nicht) vorstellen wie ein HDMI-Dongle im Fernseher-Interface. Da wechselt man auch über die Source-Taste in eine ganz andere Welt. Es hat schon etwas von einem Frankenstein-Monster, was das von der User Experience für den Fahrer und all die, die das Interface bedienen, bedeutet. Aber es ist eben eine zweite Welt, die man intuitiv bedienen kann, weil sie Muster aus dem Handy aufgreift.</p>

<h3 id="carplay-wireless-im-audi---längst-nicht-standard">CarPlay Wireless im Audi - längst nicht Standard</h3>

<p>Das Besondere am A1: Ich konnte das Handy einfach in die Induktionsladeschale legen, das Handy per Bluetooth mit CarPlay und dem Auto verbinden - und los ging es. Bei Audi habe ich für ein anderes Modell auch ein Pressefoto davon gefunden:</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/audi-q3-wireless-apple-carplay.jpg" alt="Wireless Apple CarPlay in einem Audi Q3. Rote Streifen dienen nur zur besseren Illustration" /></p>

<p>Wireless Apple CarPlay in einem Audi Q3. Rote Streifen dienen nur zur besseren Illustration. Foto: Pressefoto Audi</p>

<p>Das ist immer noch die Ausnahme bei CarPlay. Meist muss das Auto per USB-Kabel mit dem Smartphone verbunden werden. Wireless ist immer noch die Ausnahme, Nikola Tesla würde sich im Grabe umdrehen. Und Tesla hat kein CarPlay, weil die ihr eigenes System verbauen. Lada übrigens auch nicht, sagt zumindest Wikipedia. Aber irgendwie passt das auch nicht zum Markenkern von Lada - reines Auto, reine Seele oder irgendwie so.</p>

<p>Leider habe ich auch keine Hersteller-Datenbank von Modellen gefunden, für die CarPlay Wireless verfügbar ist, nur diesen Artikel hier mit den <a href="https://www.cars.com/articles/wireless-apple-carplay-and-android-auto-where-are-they-now-407297/">verfügbaren Modellen in 2021</a>. Da kleine Modelle in den USA nicht vertrieben werden, steht der A1, den ich gefahren bin, entsprechend auch nicht auf der Liste.</p>

<h2 id="welche-rolle-spielt-carplay-für-apple">Welche Rolle spielt CarPlay für Apple?</h2>

<p>Wenn ich raten dürfte, dann arbeiten nur eine Handvoll Produktteams bei Apple an der Weiterentwicklung der Plattform. Derzeit gibt es <a href="https://jobs.apple.com/en-us/search?search=carplay&amp;sort=relevance&amp;location=united-states-USA&amp;team=apps-and-frameworks-SFTWR-AF">drei Ausschreibungen für Stellen</a> im CarPlay-Umfeld. Die Weiterentwicklung verläuft auch eher langsam, darüber habe ich oben geschrieben.</p>

<p>Und ob man durch die Integration in die Autos etwas darüber lernt, wie man Autos baut (das gehypte Apple-Auto von 2025), wage ich auch zu bezweifeln.</p>

<h3 id="wie-stehen-die-autohersteller-zu-apple-carplay">Wie stehen die Autohersteller zu Apple CarPlay?</h3>

<p>Legendär ist die Haltung, die BMW einst zu CarPlay einnahm: Die Funktion sollte nur im Rahmen eines Abos für den Fahrer verfügbar sein. Der Gedankengang dahinter ist mir schon klar: He, wir haben einen Zusatzservice für unsere Nutzer, der über den Kern unseres Produktes hinausgeht - dafür muss man doch Geld nehmen können. Auch das zeigt den Bauchnabelblick der Branche ganz gut. Die Verbindung mit dem Smartphone ist emotional, und daher knallte es auch.</p>

<p>Der Backlash war gewaltig, sodass sich BMW gezwungen sah, wieder zurückzurudern. Jetzt ist CarPlay bei BMW als App-Kauf erhältlich, und einmal im Jahr ist das Produkt im Rahmen der Black Week auch deutlich reduziert.</p>

<p>BMW hat Ende 2020 noch mal einen Fehler im System gehabt, sodass wieder die Abopreise auftauchten. Aber das ist ganz normal bei Software, Fehler passieren.</p>

<p>Die anderen Hersteller halten es ähnlich (bis auf Audi, wo es immer noch das Abo-Modell gibt), und auch das Preisgefüge ist sehr homogen. Bis auf Porsche, aber es war immer schon etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.</p>

<table>
  <thead>
    <tr>
      <th> </th>
      <th> </th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>Hersteller</td>
      <td>Preis in Deutschland</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Mercedes-Benz</td>
      <td>ab 357€ (<a href="https://shop.mercedes-benz.com/de-de/connect/pdp/Smartphone-Integration/">Shop-Link</a>)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Audi</td>
      <td>Lifetime ab 380€ (<a href="https://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/functions-on-demand/audi-smartphone-interface.html">Shop-Link</a>)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>BMW</td>
      <td>292,44€ (<a href="https://www.bmw-connecteddrive.de/app/index.html#/portal/store/Base_CarPlay">Shop-Link</a>)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Porsche</td>
      <td>ab 600€ bei inoffizieller Nachrüstung</td>
    </tr>
  </tbody>
</table>

<p>Übersicht über die verschiedenen CarPlay-Angebote</p>

<p>Ob dieser Service auch noch im Auto bleibt, also dem Besitzer “gehört”, wenn man das Auto weiterverkaufen will, das weiß ich leider nicht. Dazu habe ich nix gefunden.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="lexikon" /><category term="_slider" /><category term="apple" /><category term="connectivity" /><category term="plattform" /><summary type="html"><![CDATA[Apple CarPlay ist eine Softwareplattform von Apple. Mit ihr ist es dem Fahrer möglich, über ein Display im Auto Apps auf dem Smartphone zu nutzen, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. So kann man beispielsweise als Fahrer die Navigationsfunktion einer App auf dem iPhone nutzen (Apple Maps oder Google Maps) und auf den Kauf eines teuren, schwer zu bedienenden Navigationssystems verzichten.]]></summary></entry><entry><title type="html">Familienauto: Gibt es da auch etwas von BMW?</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/familienauto-gibt-es-da-auch-etwas-von-bmw/" rel="alternate" type="text/html" title="Familienauto: Gibt es da auch etwas von BMW?" /><published>2021-01-02T17:48:03+00:00</published><updated>2021-01-02T17:48:03+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/familienauto-gibt-es-da-auch-etwas-von-bmw</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/familienauto-gibt-es-da-auch-etwas-von-bmw/"><![CDATA[<p><strong>TLDR:</strong> nein, gibt es nicht, passt nicht zum Markenkern.</p>

<p>Wie wir beim <a href="/mercedes-benz-eqv-als-neues-familienauto/">EQV gelandet</a> sind, habe ich in einem der letzten Blogposts des Jahres 2020 ja schon erklärt. Aber wir hatten durchaus mal andere Hersteller im Visier für das Nachfolgeauto. Etwa, als wir erst zwei Kinder hatten. Davon zeugt dieses Foto aus einem Münchener Einkaufszentrum:</p>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2021/01/bmw-2er-gran-tourer-mit-kind.jpg" alt="" /></p>

<p>In der Familie gibt es nämlich derzeit zwei Marken: Seat und BMW. Bei Seat kennen wir das größte Modell schon, es reicht nicht mehr. Bei BMW gibt es ja alles auf sportlich, da wäre es eh schon mit dem Kinderwagen knapp geworden.</p>

<p>Auf dem Papier sollten aber die Kinder in einem BMW 2er Active Tourer oder Gran Tourer Platz haben.</p>

<p>Doch der Verantwortliche für den Fuhrpark im Unternehmen, wo meine Frau arbeitet, winkte nur ab:</p>

<blockquote>
  <p>Ne, da gibt es nix. Schaut woanders.</p>

  <p>Name der Redaktion bekannt.</p>
</blockquote>

<p>Gibt also nichts von <del>Ratiopharm</del>, äh, BMW.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="familienauto" /><category term="bmw" /><category term="kinder" /><category term="reisen-mit-kind" /><summary type="html"><![CDATA[TLDR: nein, gibt es nicht, passt nicht zum Markenkern.]]></summary></entry><entry><title type="html">Irre lange S-Klasse</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/irre-lange-s-klasse/" rel="alternate" type="text/html" title="Irre lange S-Klasse" /><published>2020-12-30T10:23:00+00:00</published><updated>2020-12-30T10:23:00+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/irre-lange-s-klasse</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/irre-lange-s-klasse/"><![CDATA[<p>Die FAZ ist die neue S-Klasse probegefahren, also natürlich der Redakteur. Da die Fehler machen, Institutionen nicht, hier ein kleiner <a href="https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/erste-probefahrt-mit-der-neuen-s-klasse-von-mercedes-benz-17031490.html">Artikelauszug</a>:</p>

<blockquote>
  <p>Das Spitzenmodell S 500 hat Allradantrieb und kostet 116 232 Euro mit kurzem (5,18 Meter) und 119 364 Euro mit langem Radstand (5,29 Meter), für den sich 90 Prozent der Kunden entscheiden. </p>
</blockquote>

<p>5,18 Meter Radstand, dann dürfte das Auto ja an die sieben Meter lang sein! MegaloDaimler!</p>

<h2 id="rubrik-achtung-falscher-radstand">Rubrik Achtung, falscher Radstand!</h2>

<p><img src="/assets/images/kombiprojekt-de-bilder/2020/12/achtung-falscher-radstand.png" alt="" /></p>

<p>Logo der Rubrik “Achtung, falscher Radstand”</p>

<p>Übrigens, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radstand">Radstand</a> gibt den Abstand der beiden Achsen an, nicht den von Stoßstange zu Stoßstange.</p>

<p>Mir ist das schon häufiger in der Lektüre aufgefallen, daher ist das hier der Start zu dieser neuen Rubrik.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="achtung-falscher-radstand" /><summary type="html"><![CDATA[Die FAZ ist die neue S-Klasse probegefahren, also natürlich der Redakteur. Da die Fehler machen, Institutionen nicht, hier ein kleiner Artikelauszug:]]></summary></entry><entry><title type="html">Die große Elektroauto-Verbrauchstabelle</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/die-grosse-elektroauto-verbrauchstabelle/" rel="alternate" type="text/html" title="Die große Elektroauto-Verbrauchstabelle" /><published>2020-12-29T08:31:31+00:00</published><updated>2020-12-29T08:31:31+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/die-grosse-elektroauto-verbrauchstabelle</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/die-grosse-elektroauto-verbrauchstabelle/"><![CDATA[<p>Das Internet schläft nicht. Nachts ist immer irgendwo jemand wach, der deine Interessen hat und diese besser in die Tat umsetzen könnte, als du dir das vorstellen kannst.</p>

<p>Auftritt Hagen Fisbeck. Es begann mit einem Tweet am Morgen, der dann zu einem Thread mit viel Mitwirkung von anderen Elektroauto-Enthusiasten anwuchs:</p>

<p>https://twitter.com/hagen/status/1343141419796586497?s=21</p>

<p>Und jetzt haben wir eine Tabelle beisammen, die als Google Sheet der ganzen Szene zur Verfügung steht:</p>

<p>https://docs.google.com/spreadsheets/d/1DPOJI_X_JM3hQi2VXpdFqIcsXLmJSnyFxhUt-LYqNB0/edit#gid=1623210765</p>

<p>Danke, Hagen/Herr Fisbeck!</p>]]></content><author><name></name></author><category term="e-mobilitaet" /><summary type="html"><![CDATA[Das Internet schläft nicht. Nachts ist immer irgendwo jemand wach, der deine Interessen hat und diese besser in die Tat umsetzen könnte, als du dir das vorstellen kannst.]]></summary></entry><entry><title type="html">BMW-Fahrertraining Compact Basic Training in Maisach bei München</title><link href="https://www.kombiprojekt.de/bmw-fahrertraining-compact-basic-training-in-maisach-bei-muenchen/" rel="alternate" type="text/html" title="BMW-Fahrertraining Compact Basic Training in Maisach bei München" /><published>2020-12-28T17:03:24+00:00</published><updated>2020-12-28T17:03:24+00:00</updated><id>https://www.kombiprojekt.de/bmw-fahrertraining-compact-basic-training-in-maisach-bei-muenchen</id><content type="html" xml:base="https://www.kombiprojekt.de/bmw-fahrertraining-compact-basic-training-in-maisach-bei-muenchen/"><![CDATA[<p>Testfahrer ist für Jungs ein Traumjob. Etwas erreichbarer als Rennfahrer, und ich habe das in den Automagazinen meiner Kindheit auch oft abgebildet gesehen, wodurch er greifbarer wurde. Hilfsweise Autoredakteur. Testfahrer ist seit dem Unfalldrama, das die Bild-Zeitung in Anprangerungsmanier aufgearbeitet hat, kein Traumjob mehr. Aber Autos faszinieren mich immer noch, irgendwann mache ich auch mal ein Auto-Vertical. Ganz sicher. Meine Schwiegereltern haben das geahnt oder einfach nur ganz genau hingehört. So haben sie mir ein Fahrertraining bei der BMW und Mini Driving Experience geschenkt. Mir und meiner Frau. Vielleicht haben sie auch bloß Angst gehabt, als sie bei mir im Auto mitgefahren sind. Nach drei Jahren habe ich jetzt an einem August-Wochenende Wochenende den Gutschein in Maisach endlich eingelöst. Und ich hatte überhaupt keine Lust. Ein ganzer halber Tag ohne die Familie, weit weg von ihnen - das klingt im Sommer nicht so gut. Aber es war ein tolles Erlebnis und davon möchte ich jetzt erzählen. Als Testfahrer in Ausbildung macht man Sachen dort auf dem Gelände, die man sonst als Autofahrer nicht macht. Das fängt mit dem richtigen Lenken und der richtigen Griffhaltung am Lenkrad an. Zehn vor zwei habe ich mal gelernt in der Fahrschule. Die Trainerin erinnerte mich ein wenig, so vom Typ her, an Uschi Disl, Biathlonlegende. Genau das Richtige, die Mischung aus Bairisch und durchsetzungsstark, zumindest für mich an diesem fast sommerlich heißen Nachmittag. Lufttemperatur 28 Grad Celsius, der Asphalt auf dem flugplatzähnlichen Gelände sicher noch heißen. Ich habe nicht nachgemessen. Aber es war ein Setting, bei dem ich unwillkürlich an die Angaben von einem Formel-1-Rennen denken musste. Auch wenn wir maximal 80 Stundenkilometer fuhren, eine ganze Welt von den irren Geschwindigkeiten der Rennautos entfernt. <a href="https://www.youtube.com/user/BMWDrivingExperience">Videos</a> vermitteln ein gutes Bild von dem, was man da macht. Auch wenn ich die Faszination mit dem Driften noch nicht ganz verstehe - das haben wir auch nicht gemacht. Das ist ein Fortgeschrittenen-Training, das ich hoffentlich nie machen muss.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="sicherheit" /><category term="bmw" /><summary type="html"><![CDATA[Testfahrer ist für Jungs ein Traumjob. Etwas erreichbarer als Rennfahrer, und ich habe das in den Automagazinen meiner Kindheit auch oft abgebildet gesehen, wodurch er greifbarer wurde. Hilfsweise Autoredakteur. Testfahrer ist seit dem Unfalldrama, das die Bild-Zeitung in Anprangerungsmanier aufgearbeitet hat, kein Traumjob mehr. Aber Autos faszinieren mich immer noch, irgendwann mache ich auch mal ein Auto-Vertical. Ganz sicher. Meine Schwiegereltern haben das geahnt oder einfach nur ganz genau hingehört. So haben sie mir ein Fahrertraining bei der BMW und Mini Driving Experience geschenkt. Mir und meiner Frau. Vielleicht haben sie auch bloß Angst gehabt, als sie bei mir im Auto mitgefahren sind. Nach drei Jahren habe ich jetzt an einem August-Wochenende Wochenende den Gutschein in Maisach endlich eingelöst. Und ich hatte überhaupt keine Lust. Ein ganzer halber Tag ohne die Familie, weit weg von ihnen - das klingt im Sommer nicht so gut. Aber es war ein tolles Erlebnis und davon möchte ich jetzt erzählen. Als Testfahrer in Ausbildung macht man Sachen dort auf dem Gelände, die man sonst als Autofahrer nicht macht. Das fängt mit dem richtigen Lenken und der richtigen Griffhaltung am Lenkrad an. Zehn vor zwei habe ich mal gelernt in der Fahrschule. Die Trainerin erinnerte mich ein wenig, so vom Typ her, an Uschi Disl, Biathlonlegende. Genau das Richtige, die Mischung aus Bairisch und durchsetzungsstark, zumindest für mich an diesem fast sommerlich heißen Nachmittag. Lufttemperatur 28 Grad Celsius, der Asphalt auf dem flugplatzähnlichen Gelände sicher noch heißen. Ich habe nicht nachgemessen. Aber es war ein Setting, bei dem ich unwillkürlich an die Angaben von einem Formel-1-Rennen denken musste. Auch wenn wir maximal 80 Stundenkilometer fuhren, eine ganze Welt von den irren Geschwindigkeiten der Rennautos entfernt. Videos vermitteln ein gutes Bild von dem, was man da macht. Auch wenn ich die Faszination mit dem Driften noch nicht ganz verstehe - das haben wir auch nicht gemacht. Das ist ein Fortgeschrittenen-Training, das ich hoffentlich nie machen muss.]]></summary></entry></feed>