Podcasts im Auto sind heute schon oft schwer zu hören. Und die Ansprüche steigen erst noch

Podcasts sind Radio von armen Leuten. (Nein, die Hörer beleidige ich nicht, ich bin selbst passionierter Hörer von Podcasts.)

Abregen, lasst mich ausreden. Als jemand, der mal Radio gemacht hat, weiß ich, wovon ich spreche.

Menschen brennen für das Thema, das sie interessiert. Karen McGrane etwa, die weltweit bekannteste Content-Strategin, hat einen unheimlich interessanten Podcast: Responsive Webdesign Podcast. Zu hören ist der sehr schwer. Zwar wird der geschnitten und um Ähs bereinigt, aber die Audioqualität der Interviews ist oftmals dürftig.

Get your podcasts ready for a new, seat-belted audience – World News Publishing Focus by WAN-IFRA: „‘People are seat-belted in, they have to listen. The only way a person in a car can fight back is to pick and choose what has superior quality and user experience.’“

(Via.)

Ein Autohaus ist kein Autohaus.

Besser hätte ich das nicht sagen können. Deswegen versuche ich es nicht erst, sondern zitiere das gern. Auf meinem Weg zur Arbeit liegt ein Maserati-Autohaus:

Das alte Zeug |:

„Das ist natürlich kein Autohaus, wie man es sich in meiner Kindheit vorgestellt hätte, das ist eher so eine hippe Bargeschichte, in der wie zufällig genau ein vollkommen unbezahlbares Auto herumsteht, als ob es eine nette und ganz selbstverständliche Dekoidee zum nachmittäglichen Latte Macchiato sei. „

(Via.)

Autohaus ist auch wirklich ein falsches Wort dafür. Autostudio. Galerie. Galerie gefällt mir ganz gut. Die Maseratis stehen da drin wie Skulpturen. Die schaut man sich von der Kaffeebar aus an. Tatsächlich wird mit der Bar um Laufkunden geworben. 20 Meter hinter einem Starbucks und 30 Meter hinter Luigi Tambosi ist das natürlich ein hoffnungsloses Unterfangen.

Der neue Mini: eben noch voll getarnt, jetzt schon auf dem Laufsteg

Eigentlich ist mir der Mini ja ziemlich egal. Naja, ich bin einfach zu groß (1,90 Meter) für das Auto. Und dass der pizzatellergroße Tacho in der Mitte steht und trotzdem schlecht abzulesen ist, hat mir auch nicht gefallen. Heute habe ich einen neuen Mini gesehen, in schwarzgelber Tarnung auf dem Edeka-Parkplatz in Kolbermoor. (Ich glaube, damit hat der Fahrer gegen die normalen Auflagen seines Arbeitgebers BMW verstoßen. Normalerweise müssen Erlkönige wie dieser beim Parken hinter Türen verschlossen werden.)

Foto habe ich leider keins gemacht, beide Hände voll mit Tüten.

Aber vielleicht muss man die Erlkönige auch nicht verstecken. Car and Driver war bei der Premiere des neuen Minis auf Puerto Rico dabei und hat jede Menge Bilder. Und eine bemerkenswert simple, aber treffende Beobachtung: 

Why does the Mini grow when smallness is so directly evoked by the brand name? 

Auf Deutsch:

Wieso wächst der Mini, wenn seine Kleinheit im Markennamen steckt?

Versteckte Extras

Es ist ja sehr lobenswert, dass ein Kompakt-SUV wie der Audi Q3 gleich serienmäßig eine Klimaanlage dabei hat. Eine Komfortklimaautomatik ist für 390 Euro zu haben. Doch leider muss man dann auch eine Mittelarmlehne für 155 Euro kaufen. Wäre es nicht ehrlicher, den Preis des Extras mit 545 Euro anzugeben und zu sagen, es handele es sich um ein Paket?

Ein Kleinwagen mit 250 PS

Wieder mal Neues von der PS-Protz-Front:

Diesmal bringt Audi den A1 mit 250 PS, aber nur in limitierter Auflage, anders als der 1er als M von BMW.

Durchdrehende Reifen auf der Landstraße

Ein Freund arbeitet für Audi. In dieser Funktion durfte ich mal einen RS 6 beifahren. Das sind die PS-geschwängerten Kombis mit vier Milliarden PS. Auf der Rückbank wurde ich selbst im vierten Gang noch in die Sitze gepresst. Ein Wahnsinnsdrehmoment, super Antritt, Reifen drehen durch – das ganze Sportwagenspiel in einem klassischen Familienkombi.

Audi RS 4 Avant

 

Offenbar bringt Audi gerade den neuen RS 4 Avant unter die Leute. Auto Bild hat erste Bilder von dem 450-PS-Ungetüm. Ein weiterer Beitrag in der Reihe Car Porn.

Autos der Zukunft: Berühr den Touchscreen, brumm, brumm

Das Wall Street Journal wirft einen Blick auf die Anstrengungen der US-Autohersteller, ein connected car zu bauen: mit Tweets und Touchscreens.

http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203824904577213041944082370.html

So krass wie Tesla machen das wenige. Da ist das Armaturenbrett ein großes Touch-Irgendwas. Und dann kann man wittern und facebooken und alles.

These vehicles can do everything from book a restaurant to delivering Twitter feeds—all at 65 miles an hour.